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Stell dir vor, du gehst durch die Stadt und plötzlich begegnest du einer Gestalt mit einer Stiermaske. Sie bewegt sich anders als alle anderen Menschen um sie herum. Wild. Unberechenbar. Fast wie aus einer anderen Zeit. Für einen Moment bleibt die Welt stehen.
Genau solche Momente möchte ich mit meinem Projekt Urban Dionysus erschaffen.

Mein Name ist Alexander Wenzlik. Ich bin Butohtänzer und -choreograph. Seit vielen Jahren beschäftigt mich eine Frage, die mich in meiner künstlerischen Arbeit immer weiter antreibt: Was passiert mit unserem Körper und mit unserer Identität, wenn wir uns verwandeln?

Aus dieser Frage ist mein neues Projekt entstanden: Urban Dionysus.
Dionysos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Tanzes, der Masken und der Verwandlung. Er steht für Ekstase, Wildheit und für Momente, in denen Menschen aus gesellschaftlichen Rollen ausbrechen und etwas Ursprüngliches in sich entdecken.
Für mich ist Dionysos keine Figur aus der Vergangenheit. Ich glaube, dass die dionysische Kraft auch heute noch in uns existiert und dass wir sie dringender brauchen als je zuvor.Wir leben in einer Zeit, in der unsere Körper ständig bewertet, optimiert und kontrolliert werden. Wir funktionieren im Alltag, passen uns an, präsentieren uns in sozialen Medien. Aber irgendwo darunter gibt es auch eine Sehnsucht nach Freiheit, nach Intensität, nach Momenten, in denen wir uns anders erleben.
Urban Dionysus versucht, genau diese Momente sichtbar zu machen.

Im Zentrum des Projekts steht eine Stiermaske, die ich gemeinsam mit dem Puppen- und Maskenbauer Peter Lutz entwickelt habe. Als ich zum ersten Mal mit dieser Maske getanzt habe, ist etwas Unerwartetes passiert: Sie hat nicht nur mein Gesicht verändert, sondern meinen ganzen Körper, meine Bewegung, meine Energie, meine Wahrnehmung. Die Maske wurde zu einer Art Portal.Aus dieser Erfahrung heraus entsteht nun ein Tanzprojekt, das Mythos und Gegenwart miteinander verbindet.
Es wird eine Aufführung in einem Bühnenraum in München geben und mehrere Performances im öffentlichen Raum der Stadt, zum Beispiel auf dem Olympiaberg oder an anderen urbanen Orten. Der maskierte Körper begegnet dort direkt der Stadt: Architektur, Landschaft, Passant*innen und der Rhythmus des Alltags werden Teil der Performance.

Menschen stolpern vielleicht zufällig in eine Szene hinein und fragen sich: Was passiert hier gerade?
Genau dieser Moment interessiert mich. Denn Urban Dionysus ist nicht nur eine Performance, sondern eine Einladung, den eigenen Blick auf Körper, Identität und Freiheit neu zu erleben.

Damit dieses Projekt Wirklichkeit werden kann, brauche ich eure Unterstützung.

Unabhängige Kunst entsteht oft aus viel Leidenschaft, Zeit und persönlichem Einsatz – aber die finanziellen Mittel dafür sind begrenzt. Mit dieser Kampagne sammle ich Geld für Miete von Proberäumen, Technik, Kostüme, Transport, Dokumentation und die Umsetzung der Aufführungen im Stadtraum.

Jeder Beitrag – groß oder klein – hilft dabei, dieses Projekt möglich zu machen.

Wenn du dieses Projekt unterstützt, hilfst du nicht nur mir als Künstler. Du hilfst dabei, Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen und Momente zu schaffen, die Menschen im Alltag überraschen, berühren oder irritieren können.

Vielleicht erinnerst du dich selbst an einen Moment, in dem du dich plötzlich lebendig gefühlt hast – frei von Erwartungen, Rollen oder Kontrolle.

Urban Dionysus möchte genau solche Momente entstehen lassen.

Wenn dich diese Idee berührt, freue ich mich riesig über deine Unterstützung und darüber, wenn du diese Kampagne mit anderen teilst.

Danke, dass du Teil davon bist.

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